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Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

Tierpensionen-Schweiz will Ihnen helfen, den Service zu finden, der am besten den Bedürfnissen Ihres Tieres entspricht. Dabei helfen Ihnen über 80 Suchkriterien, welche den am häufigsten nachgefragten Leistungsmerkmalen entsprechen.

Alle unsere Anbieter sind professionelle Dienstleister, bei denen Sie entsprechende Fachkenntnisse und Erfahrung im Umgang mit Tieren voraussetzen dürfen. Dennoch kann Tierpensionen-Schweiz Sie nur dabei unterstützen, eine Vorauswahl zu treffen und nicht den persönlichen Eindruck vor Ort ersetzen.

Die weiteren Ausführungen in diesem Abschnitt helfen Ihnen zu verstehen, was eine gute Tierpension ausmacht, was es bei der Tierbetreuung zu beachten gibt und welche Bedingungen und Einschränkungen üblich sind.


1 Wo wird der Service erbracht?

Auf Tierpensionen-Schweiz wird nach zwei Arten von Dienstleistungen unterschieden: solche, die in der Tierpension erbracht werden und solche, die bei Ihnen zu Hause erbracht werden (sog. Domizilbetreuung).


2 Welche Services werden erbracht?

Hauptthema bei Tierpensionen-Schweiz ist die gewerbsmässige Beherbergung von Tieren in den Räumlichkeiten des Anbieters. Im Rahmen der Beherbergung können Zusatzleistungen erbracht werden, die in der Regel kostenpflichtig sind.

Da es bei den Nebenleistungen sehr unterschiedliche Preismodelle gibt, haben wir diese bei der Preissuche ausgeklammert. Es wird lediglich angezeigt, welche Tierpensionen solche Leistungen anbieten, die genauen Kosten dafür besprechen Sie sinnvollerweise direkt mit dem Anbieter.


3 Erläuterung der Suchkriterien

Für eine effiziente und erfolgreiche Suche ist es hilfreich, wenn Sie als Suchende/r verstehen, wie die einzelnen Suchkriterien zu interpretieren sind.


3.1 Mein Tier

Hier geben Sie an, für welches Tier Sie eine Betreuung suchen. Bei Hunden ist die Grösse anzu- geben, da diese die benötigte Futtermenge beeinflusst.

Der in der Ergebnisliste ausgewiesene Basispreis ist der Preis für die Unterbringung inklusive Übernachtung (diese Kombination wird am häufigsten gewählt). Futterkosten werden separat aus- gewiesen.

Diese Trennung von Beherbergungs- und Futterkosten wurde gewählt, weil manche Tierhalter ihr Tier lediglich tagsüber betreuen lassen möchten (ohne Übernachtung). Andere Tierhalter, deren Tier ein Spezialfutter benötigt, möchten dieses Futter lieber selbst mitbringen.

Manche Tierpensionen, die einen Pauschalpreis für Beherbergung inklusive Futter anbieten, gewähren Rabatte für Tierhalter, die das Futter selbst mitbringen. Ebenso wird für die Beher- bergung ohne Übernachtung (z.B. sog. Tageshund) in der Regel ein tieferer Preis verlangt als für Beherbergung inklusive Übernachtung.Falls Sie an diesen Varianten interessiert sind, empfiehlt es sich, diese Fragen mit dem Anbieter abzuklären.


3.2 Dienstleistungen bei Ihnen zu Hause

Bei Dienstleistungen, die bei Ihnen zu Hause erbracht werden, wird nicht nach Tierart differenziert, da davon ausgegangen werden kann, dass Sie als Besitzer bereits über eine artgerechte Unterbringungsmöglichkeit verfügen. Infolgedessen benötigt der Anbieter bei dieser Variante keine eigene Beherbergungskapazitäten. Für diese Dienstleistungen werden im allgemeinen die folgenden Begriffe gebraucht:

Tiersitting / Petsitting

Homesitting / Hausservice

Bei Anbietern von Tiersitting / Petsitting empfehlen wir deshalb, anzufragen, ob Zusatzleistungen zur Tierbetreuung möglich sind. Sofern diese Leistungen kein Spezialwissen erfordern (Heizung, Elektrik), werden die meisten Anbieter dazu bereit sein. Der erforderliche Zeitaufwand wird üblicherweise zum gleichen Tarif wie die Tierbetreuung in Rechnung gestellt.


3.3 Dienstleistungen in der Pension

Zu den Dienstleistungen „in der Pension" gehört auch der Abhol- und Bringdienst, sofern die Tierpension diesen anbietet, da dieser meistens im Zusammenhang mit einem Aufenthalt in der Pension erbracht wird (Ausnahme: sog. Tiertaxis).

Tageshund möglich: wenn Sie Ihren Hund tagsüber nicht alleine lassen wollen bzw. können (z.B. Gebell in der Wohung), besteht bei manchen Tierpensionen die Möglichkeit, das Tier am Morgen abzugeben und am Abend wieder abzuholen. Hierfür werden andere Tarife verrechnet als für einen Aufenthalt mit Übernachtung.

Achtung! Nicht alle Tierpensionen bieten diesen Service an, da er für sie mit höherem organisato- rischem Aufwand verbunden ist.


Soziales (Allgemein)

Dieser Abschnitt bezieht sich auf alle Tierarten. Für Hunde gibt es weiter unten einen zusätzlichen Abschnitt mit hundespezifischen Suchkriterien.

Einzelhaltung: bedeutet, dass Ihr Tier einen eigenen Käfig bekommt, den es allein bewohnt. Dies kann sinnvoll sein bei aggressiven Tieren, die sich mit anderen Tieren nicht vertragen, oder auch bei kranken oder verhaltensgestörten Tieren, die den sozialen Kontakt in der Gruppe als Belastung empfinden würden.

Gruppenhaltung: bedeutet, dass Ihr Tier Kontakt zu anderen Tieren der gleichen Gattung hat (z.B. beim Spielen). Die Unterbringung kann dann zusammen mit anderen Tieren erfolgen, wobei jedoch stets ein Mindestplatzangebot pro Tier eingehalten werden sollte. Gruppenhaltung ist für die meisten Tiere gut, da sie sich in der Gruppe weniger einsam fühlen und die Trennung von ihrer gewohnten Umgebung besser verkraften.

Kleingruppen: manche Tierpensionen bieten die Unterbringung von Tieren in Kleingruppen an (bis ca. 5 Tiere). Dies gilt besonders für Hunde und Katzen. In der Kleingruppe kann sich das Tier leichter orientieren und in die sozialen Strukturen eingliedern. Ausserdem kann der Betreuer besser beobachten, wie Ihr Tier in der Gruppe zurecht kommt und ob es sich wohl fühlt.

Familienhaltung: bezeichnet die Aufnahme eines Tieres (meist Hund oder Katze) in die Familie und ihre privaten Räumlichkeiten. Das bedeutet, Hund oder Katze dürfen sich im Haus frei bewegen. Diese Variante bietet einen intensiven Kontakt mit Menschen und vermittelt Ihrem Tier daher das Gefühl einer Ersatzfamilie.

Nur kastrierte Tiere: Tiere, die in Gemeinschaft mit anderen leben, müssen kastriert sein. Falls Ihr Tier nicht kastriert ist, wird die Tierpension in der Regel auf Einzelhaltung bestehen, damit es nicht zur unerwünschten Paarung mit anderen Tieren kommt. Viele Tierpensionen lehnen jedoch die Aufnahme unkastrierter Tiere generell ab.


Soziales (Hund)

Die Anzahl der Tiere pro Haus/ Wohneinheithat einen Einfluss darauf, ob sich ihr Hund wohlfühlt. Natürlich spielen auch der Charakter und das Temperament Ihres Tieres eine Rolle.

Eigene Decke / eigenes Spielzeug erlaubt: das Mitbringen eines vertrauten Gegenstandes von zu Hause macht den Übergang von einer Umgebung in die andere für Ihr Tier weniger abrupt und ermöglicht ihm eine schonendere Eingewöhnung.

DAP (dog appeasement pheromone): eine Methode aus England, bei der in der Unterkunft Ihres Tieres ein Pheromonspray versprüht wird. Dieses spiegelt dem Hund eine vertraute Umgebung vor.

Problemhund OK: wenn Sie dieses Kriterium ankreuzen, werden Tierpensionen angezeigt, die bereit sind, Hunde mit psychischen Problemen bzw. Verhaltensstörungen etc. bei sich aufzunehmen. Es ist darauf zu achten, dass die Betreuer über die erforderliche fachliche Eignung verfügen.

Listenhund OK:Listenhunde sind Hunde, die einer Hunderasse angehören, die auf der Liste der gefährlichen Hunderassen geführt wird. Falls Sie Besitzer eines solchen Hundes sind, sollten Sie den Betreuer unbedingt darauf hinweisen.

Läufige Hündin OK: wenn Sie Besizter eine läufigen Hündin sind, können Sie über dieses Suchkriterium Tierpensionen finden, die über geeignete Räumlichkeiten für die Aufnahme Ihres Tieres verfügen. Verständlicherweise wird ein läufiges Tier separat untergebracht werden.

Jungtier OK: über dieses Suchkriterium können Sie Tierpensionen finden, die bereit sind, Jungtiere aufzunehmen (in der Regel jedoch Mindestalter einige Wochen), und die mit den spezifischen Bedürfnissen von Tierbabys nicht überfordert sind.

Altes Tier OK: mit diesem Suchkriterium selektieren Sie Tierpensionen, die auf die Bedürfnisse alter Tiere eingestellt sind. Hier ist insbesondere an spezielle Ernährung, Verabreichung von Medikamenten, sowie medizinische Notfallversorgung zu denken.

Probetage Bedingung: da jedes Tier seine eigene Persönlichkeit hat, kann es vorkommen, dass sich ein Tier nicht in die soziale Gemeinschaft in der Tierpension eingliedern kann. Deshalb machen manche Tierpensionen die Absolvierung eines Probetages zur Bedingung, bevor sie ein Tier für längere Zeit beherbergen.


Bewegung (Allgemein)

Hier ist angegeben, welche Möglichkeiten für körperliche Betätigung die Tierpension anbietet. Bei Optionen, die nur für eine bestimmte Tierart in Frage kommen, ist diese Tierart in Klammern angegeben.

Auslauf im Haus (Hund): Tierpensionen, auf die dieses Kriterium zutrifft, verfügen über eine Auslaufmöglichkeit für Hunde im Haus (die z.B. bei Regenwetter genutzt werden kann).

Auslauf im Freien (Hund): unter Auslauf im Freien ist eine Wiese oder ein ähnliches Gelände ausserhalb des Käfigs/Aufenthaltsraumes zu verstehen, in dem sich Ihr Hund frei bewegen kann. Für die meisten Tierpensionen, welche Hunde aufnehmen, eine Selbstverständlichkeit.

Freilauf Katze/ Kleintier: hierunter ist eine Auslaufmöglichkeit im Freien zu vestehen, die jedoch so beschaffen sein muss, dass Ihr Tier nicht davonlaufen oder sich verlaufen kann. Bei Kleintieren (Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen) ist darauf zu achten, dass der Freilauf genügend Schutz vor Räubern bietet (z.B. Marder).

Spielwiese: wenn eine Tierpension „Spielwiese vorhanden" angibt, bedeutet dies, dass den Tieren eine Grünfläche zur Verfügung steht. Eine Spielwiese ist zugleich auch „Auslauf". Nicht jeder Auslauf ist hingegen eine Wiese.

Aussenvoliere: ein Vogelkäfig, der sich im Freien befindet. Idealerweise sollten die Vögel selbst zwischen der Innen- und der Aussenvoliere wechseln können.

Wasserbecken: besonders im Sommer geniessen Hunde es, sich im Wasser abkühlen zu können. Es ist darauf zu achten, dass das Wasser in regelmässigen Abständen erneuert wird.

Spaziergänge: betrifft Hunde. Viele Tierpensionen bieten einen Spaziergang pro Tag gratis an, sofern nicht eine anderweitige, ausreichende Auslaufmöglichkeit gegeben ist. Es gibt auch Tierpensionen, welche Spaziergänge generell in Rechnung stellen. Details erfragen Sie am besten bei Kontaktaufnahme mit dem Anbieter.

Bewegungsprogramm: betrifft vor allem Hunde. im Unterschied zum Spaziergang oder zum Auslauf wird beim Bewegungsprogramm das Tier aktiv gefordert: zum Beispiel Spielen mit Ball, Apportieren, Nachlaufen. Bei Pferden wäre hierunter das Ausreiten mit dem Tier zu verstehen. Da ein Bewegungsprogramm Personal bindet, ist hierfür meist ein Aufpreis zu entrichten.


Komfort (Allgemein)

Ruheraum vorhanden: dies ist ein Raum, in den sich die Tiere tagsüber zurückziehen können, wenn sie ausruhen oder schlafen möchten, bzw. wenn ihnen die Gesellschaft anderer Tiere zu hektisch wird. Der Ruheraum ist nicht der Schlafraum, in dem die Tiere die Nacht verbringen.

Schlafraum beheizt: besonders im Winter erhöht ein beheizter Schlafraum das Wohlbefinden der Tiere. Insbesondere für ältere Tiere ist dies wichtig, und viele Tierpensionen haben sich darauf eingerichtet.

Zimmer beheizt: im Winter, wenn die Tiere die meiste Zeit im Haus verbringen, ist es wichtig, dass die Räume, in denen sie sich aufhalten, mindestens Zimmertemperatur haben.

Fussbodenheizung: ein besonderer Komfort für Ihr Tier, erhöht die Wohnlichkeit. Den Tieren stehen mehr Liegeflächen zur Auswahl, als wenn die Unterlage kalt wäre.

Zimmer mit Radio: leise Radiountermalung vermittelt den Tieren das Gefühl, sich in einem von Menschen bewohnten Raum aufzuhalten. Dadurch verringert sich der Stressfaktor, der durch die ungewohnte Umgebung verursacht wird.

Webcam: fortschrittliche Tierpensionen gehen dazu über, in bestimmten Bereichen ihrer Pension (z.B. Aufenthaltsraum) Webcams zu installieren. Dadurch haben Sie als Besitzer die Möglichkeit, von Ihrem Aufenthaltsort aus Ihr Tier zu beobachten.

Zwichenbericht an Besitzer: engagierte Tierpensionen sind heute bereit, den Tierhalter in regelmässigen Abständen darüber zu informieren, wie sein Tier mit der neuen Umgebung zurecht kommt. In welcher Form dies geschieht, ist Vereinbarungssache (Telefon, SMS, email).


Komfort (Hund)

Solide Trennwände (gegen Stress): wenn Ihr Tier es nicht gewohnt ist, in Gruppen von Tieren zu wohnen, kann der Aufenthalt in einer Tierpension ihm erheblichen Stress bereiten. Das Vorhandensein solider Trennwände mit Blickschutz kann diesen Stress verringern, da sie ein Gefühl von Sicherheit vermitteln.

Überdachte Zwinger: ein überdachter Zwinger bietet Schutz vor Regen und erhöht damit die Fläche, die dem Tier zur Bewegung zur Verfügung steht. Überdachte Zwinger können ebenfalls das Gefühl der Sicherheit erhöhen (Abgrenzung des Territoriums zu anderen Tieren).

Zwinger nicht aus Holz: Holz nimmt Feuchtigkeit auf. Da Hunde ihr Revier markieren, nehmen Holzteile zwangsläufig den Uringeruch an, was den nächsten Hund irritiert. Auch aus Hygiene- gründen ist Holz deshalb nicht zu empfehlen.

Zwinger nicht nur aus Metall: Zwinger, die nur aus Maschendraht bestehen, bieten dem Tier weniger Sichtschutz. Bei Metallzwingern ist darauf zu achten, dass es sich um hochwertige Qualität handelt, damit sich Ihr Tier nicht verletzen kann, wenn es versucht, Schnauze oder Pfoten durch die Maschen zu strecken.

Standardhöhe >= 1.80 m: durch diese Standardhöhe ist gewährleistet, dass kein unerwünschter Kontakt zwischen Tieren benachbarter Zwinger möglich ist.

Mindestfläche pro Tier: hier sollten Sie darauf achten, dass die Fläche dazu ausreicht, dass sich Ihr Tier jederzeit ausreichend bewegen kann. Genügend Platz ist ein Wohlfühlfaktor für Ihr Tier.

Blick in die Natur: mit diesem Kriterium finden Sie Tierpensionen, bei denen Ihr Hund vom Zwinger aus einen Blick in die Natur werfen kann. Dies ist wichtig, da dieser „Ausblick" dem natürlichen Bedürfnis des Hundes Rechnung trägt, seine Umgebung zu beobachten.


Futter

Trockenfutter: ein Fertigfutter, dass mit Wasser angerührt wird. Enthält in der Regel getrocknete Fleischzusätze.

Mischfutter: eine Mischung aus Trockenfutter und frischen Bestandteilen (Fleisch).

Spezialfutter: hierunter ist spezielles Kraftfutter zu verstehen, sowie Futter, das auf bestimmte Gesundheitsprobleme eines Hundes abgestimmt ist.

Rohfutter (BARF – biologisch artgerechtes Futter): hierunter wird speziell bei Hunden ein Futter verstanden, das hauptsächlich aus rohem Fleisch besteht. Bei anderen Tieren ist hierunter eine Ernährung für die betreffende Tierart zu verstehen, wie sie in der Natur typisch wäre.

Mitgebrachtes Futter: keine Tierpension wird etwas dagegen haben, wenn Sie Ihr eigenes Futter in ausreichender Menge mitbringen. Nicht alle Tierpensionen sind jedoch bereit, in diesem Fall einen Preisabschlag zu gewähren. Es empfiehlt sich, diesen Punkt mit dem Anbieter abzuklären.

Separatfütterung: für Tiere, die eine bestimmte Diät einhalten müssen, oder die verängstigt auf andere Tiere reagieren, empfiehlt sich eine Separatfütterung. Eventuell können hierfür Mehrkosten anfallen.


Preis

Auf tierpensionen-schweiz wird der Preis für die Beherbergung und Übernachtung Ihres Tieres als Basispreis angegeben. Preise für Beherbergung ohne Übernachtung sind mit dem Anbieter individuell zu vereinbaren.

Die Futterkosten werden separat angegeben, da manche Tierhalter das Futter für ihr Tier selbst mitbringen möchten.

Achtung! Einige Tierpensionen verrechnen Pauschalpreise: der Basispreis enthält dann bereits Übernachtungs- und Futterkosten, der Futterpreis ist mit Null angegeben. Falls Sie bei einer solchen Tierpension Ihr Futter selbst mitbringen wollen, müssen Sie vorher abklären, ob dafür ein Preis- nachlass gewährt wird. Nicht alle Tierpensionen sind dazu bereit.


Zuschläge

Es ist üblich, für bestimmte Zusatzleistungen Zuschläge zu berechnen. Manche Tierpensionen bieten jedoch Zusatzleistungen in geringerem Umfang auch gratis an. Es empfiehlt sich, hierzu aufmerksam die Servicebeschreibung des Anbieters zu lesen und bei eventuellen Unklarheiten nachzufragen.

Heizkosten: Es ist üblich, im Winter eine etwas höhere Tagespauschale zu verlangen, um den höheren Heizkosten Rechnung zu tragen.

Spaziergänge: Spaziergänge sind Zusatzleistungen und als solche grundsätzlich kostenpflichtig. Manche Tierpensionen bieten jedoch einen täglichen Spaziergang gratis an (durch den Basispreis abgedeckt).

Medikamentenabgabe: für die Verabreichung von Medikamenten berechnen viele Tierpensionen einen Zuschlag.

Tierpflege: das Schneiden der Krallen, Ausbürsten des Fells, Baden des Tieres etc. sind kostenpflichtige Zusatzleistungen. Manche Tierpensionen erbringen jedoch solche Leistungen gratis, sofern sich der Aufwand in Grenzen hält.

Tierbetreuung: Spielen mit dem Tier, Streicheln etc. wird von einigen Pensionen als Zusatzleistung angeboten.

Einzelunterbringung: wenn Ihr Tier einen separaten Käfig benötigt, kann dafür unter Umständen ein Zuschlag fällig werden.

Sonn- und Feiertage: manche Tierpensionen arbeiten nicht an Sonn- und Feiertagen! Diese Einschränkungen entnehmen Sie bitte den Geschäftszeiten im Anbieterprofil. Üblich ist auch ein Spezialpreis für Sonn- und Feiertage, sofern eine Beherbergung an diesen Terminen möglich ist.

Käfigmiete für Vögel und Nager:falls Sie über keinen transportablen Käfig für Ihr Tier verfügen, kann ein solcher normalerweise gegen Gebühr bereitgestellt werden.

Rabatte für mehrere Tiere: wenn Sie mehrere Tiere der gleichen Art zur Beherbergung abgeben, wird in der Regel ein Rabatt gewährt wird.

Rabatte für Langzeitgäste: falls Sie Ihr Tier für mehrere Wochen unterbringen müssen, können Sie bei der Tierpension anfragen, ob Sie einen günstigeren Basispreis erhalten können.

Abonnement: neuerdings gibt es auch Tierdienstleister, die ein regelrechtes Abo anbieten: z.B. Preisnachlässe, wenn Sie eine bestimmte Mindestzahl von Beherbergungstagen auf einen Schlag kaufen, oder Zehnerkarten für die Fellpflege etc.


Qualifikation des Anbieters

Fachspezifische Ausbildung: viele Anbieter verfügen über eine fachspezifische Ausbildung für die Betreuung und Versorgung von Tieren. Wegen der Vielzahl der möglichen Qualifikationen können wir hier nur eine Grobunterteilung vornehmen. Nähere Details können Sie dem Anbieterprofil entnehmen.

Trainerausbildung: dieses Kriterium bezeichnet Tierpensionen, in denen wenigstens ein Mitarbei- ter die Qualifikation zum Hundeausbilder besitzt.

Meist bieten solche Tierpensionen auch Kurse für Hundehalter an.

Therapeutische Ausbildung: hiermit sind Tierpensionen gemeint, die über qualifizierte Mitarbeiter zur Therapie verhaltensgestörter Tiere verfügen.

Anerkannte Ausbildungsstätte: hierbei handelt es sich um Tierpensionen, die Lehrlinge und Lehrtöchter ausbilden dürfen. Die Ausbildungsberechtigung ist staatlich kontrolliert, von daher dürfen Sie bei solchen Pensionen ein umfassendes Fachwissen erwarten.

Tierarzt im Haus: dieses Kriterium ist besonders wichtig, wenn Sie ein altes oder krankes Tier in Pension geben. Zu wissen, dass ein qualifizierter Tierarzt im Haus ist, ist für den Besitzer beruhi- gend. Wichtig: klären Sie bitte mit dem Tierarzt bzw. der Tierpension ab, wie im Notfall vorzugehen ist!

Medizinische Leistungen sind nicht im Basispreis enthalten.

Tierarzt 24 h erreichbar: dieses Kriterium bedeutet, dass in Notfällen jederzeit ein Tierarzt erreichbar ist, der auch helfen kann (entweder vor Ort oder in seiner Praxis). Lassen Sie sich den Namen und die Adresse des Tierarztes geben, so wissen Sie auch, ob die Entfernung für einen Notfalleinsatz realistisch ist.


Sonstige Angebote

Kaufberatung: wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, ein Tier für sich oder Ihre Familie anzuschaffen, sollten Sie sich zuvor beraten lassen. Ein Hund zum Beispiel benötigt nicht nur Platz, sondern wird auch in Ihren Tagesablauf spürbar eingreifen (Gassigehen, Spaziergänge, kann nicht allein in der Wohnung gelassen werden). Auch ist nicht jede Tierart oder Tierrasse gleichermassen geeignet. Fachkundige Personen können Ihnen rasch die wichtigsten Gesichtspunkte erläutern und Ihnen helfen, die Bedürfnisse eines Tieres optimal mit Ihren Möglichkeiten abzustimmen.

Tiervermittlung: viele Tierpensionen vermitteln auch Tiere. Fragen Sie einfach unverbindlich an. Oft werden auch Tiere aufgenommen und weitervermittelt, die von ihren Besitzern abgegeben werden mussten (z.B. Krankheit oder Tod des Besitzers, Veränderung der Lebensumstände). Diese Tiere freuen sich sehr, wenn sie wieder ein herzliches Zuhause finden.

Halterschulung: diese betrifft insbesondere Hundehalter, doch auch Besitzer anderer Tiere tun gut daran, sich umfassend über die spezifischen Bedürfnisse Ihres Tieres zu informieren. Hunde bauen eine enge Beziehung zum Menschen auf und schätzen klare hierarchische Verhältnisse. Es ist deshalb wichtig, mit Ihrem Hund eine Halterschulung zu besuchen, damit Ihnen Ihr Liebling nicht „über den Kopf wächst". In der Schweiz ist die Halterschulung beim Erwerb eines Hundes vorgeschrieben.

Hundeausbildung: hierunter versteht man die Ausbildung eines Hundes für die Erfüllung bestimmter Spezialaufgaben: z.B. Bewachung von Gebäuden, Personenschutz, Blindenhund etc. Für die Hundeausbildung gibt es spezielle Schulen.

Einzelberatung: bei der Einzelberatung wird nicht nach Tierart unterschieden. Wenn Ihr Tier Verhaltens- störungen zeigt (oder wenn eine solche vermutet wird), ist es ratsam, mit einem Experten darüber zu reden. Oft können kleine Veränderungen im Umfeld oder im Verhalten des Besitzers die Störung beseitigen helfen.

Therapie/ Problemtier: manche Tierpensionen haben sich darauf spezialisiert, Verhaltens- störungen von Tieren (meist Hunden) zu korrigieren. Oft beruht die Verhaltensstörung des Tieres darauf, dass der Besitzer mit den Erwartungen des Tieres nicht vertraut ist. Eine Korrektur der Verhaltensstörung setzt deshalb meist auch ein Umlernen des Besitzers voraus.

Aufnahme von Verzichttieren: ein ganz wichtiges Thema! Niemandreisst Ihnen den Kopf ab, wenn Sie sich von Ihrem Tier trennen müssen (aus welchen Gründen auch immer). Reden Sie mit einer Tierpension oder einem Tierheim darüber. Mit ihrem professionellen Know-how und Kontakten zu Menschen, die sich ein Tier wünschen, können diese Institutionen Ihrem Tier (und Ihnen) viel Stress ersparen.







 
 
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